Zu, ich meine fast schon „prähistorischen“ Zeiten, als Polizisten noch Respektspersonen waren, Schüler aufstanden wenn der Lehrer das Klassenzimmer betrat, dieser natürlich einen Anzug mit dazugehöriger Krawatte trug, zu Zeiten, als Tante Frieda noch immer ½ Pfund Bohnenkaffe zum Sonntagsbesuch mitbrachte und wir Kinder von ihr eine Tafel Schokolade bekamen, Mitte der 60’ Jahre, zu diesen Zeiten war lediglich jedes 75te Kind auf Zahlung von Sozialhilfe angewiesen.
Heute, nun ca. 40 Jahre später, gelten 6 Millionen Kinder in Deutschland offiziell als arm! Jedes sechste Kind ist heute ein Fall fürs Sozialamt und der derzeitige Stand der Dinge, er ist noch lange nicht die „Spitze des Eisbergs“. Kinderarmut wird zukünftig noch stärker steigen und über die Probleme die sich daraus ergeben werden, ist sich unserer Gesellschaft noch nicht bewusst. Mangelnde Deutsch Kenntnisse im Einschulalter machen eine generelle Bildungsfähigkeit nicht möglich!
Heute verlassen 25% der Schulkinder die Schule, ohne „Beherrschung des Mindestmaßes an Kulturtechnik“ – Tendenz stark steigend! Genau das ist die Gruppe der Sozialhilfeempfänger von morgen! Sie werden ihre eigene Sprache. Eine Sprache, die Sie schon jetzt auf vielen Schulhöfen in den Pausen hören können. Keine Art neues Esperanto, sondern ein Gemisch aus Türkisch, Russisch, Deutsch und English. Stellen Sie sich Deutschland in 100 Jahren lieber nicht vor …
Da hilft auch nicht die Aussage von einem Staatssekretär Dr. Hermann Kues: „Wir müssen den Schutz von Kindern vor
Vernachlässigung und Misshandlung stärken“!
In den wissenschaftlichen Beirat des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen wurden viele „wichtige“ Personen berufen.
Ob die Kinder was davon haben? Auf jeden Falle haben die ganzen Professoren, Wissenschaftler, Beamten, Experten usw. was davon – sie verdienen ihren Lebensunterhalt mit der Verwahrlosung der Kinder! Eins ist sicher: Die feinen Herren bekommen sicherlich jeden Tag genug zu essen und wahrscheinlich können ihre Kinder sich den Studienplatz an den neuen Eliteunis in Deutschland leisten.
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen, mit dem die Bundesregierung den Schutz efährdeter Kinder verbessern will, erhält wissenschaftliche Unterstützung: Die undesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen,
hat heute 19 renommierte Expertinnen und Experten als Mitglieder des Beirates erufen.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, rauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, betont die Bedeutung der Aufgabe des eirates: „Kleine Kinder sind besonders schutzbedürftig. Sie brauchen unsere
besondere Aufmerksamkeit, um Fälle von Vernachlässigung und Misshandlung zu erhindern. Um die Prävention zu stärken, hat die Bundesregierung das Nationale entrum Frühe Hilfen geschaffen. Die namhaften Expertinnen und Experten des issenschaftlichen Beirates werden das Zentrum bei seiner wichtigen Aufgabe nterstützen und so dazu beitragen, den Schutz von Kindern in Deutschland zu ergrößern“.
Aufgabe des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen ist die Bündelung und der Austausch on Erfahrungen und Ergebnissen der Modellprojekte, die in fast allen undesländern mit Förderung des Bundes gestartet wurden. Die Projekte verfolgen
unterschiedliche Ansätze. So hat zum Beispiel das länderübergreifende Projekt Guter Start ins Kinderleben“ in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern und hüringen die Stärkung der Erziehungskompetenzen von Eltern in prekären ebenslagen und Risikosituationen zum Ziel, um so Vernachlässigung und indeswohlgefährdung vorzubeugen. Das Projekt „Familienhebammen: Frühe nterstützung – frühe Stärkung?“ in Niedersachsen dagegen untersucht den Einsatz
speziell ausgebildeter Hebammen, die potentiell gefährdete Schwangere und amilien begleiten und unterstützen.
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen befindet sich in der Trägerschaft der undeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Deutschen Jugendinstituts. Es dient als Informationsplattform für Wissenschaft und Praxis, die bewährte
Instrumente zur Risikoerkennung und erfolgreiche Betreuungskonzepte auswertet und en Verantwortlichen in Ländern und Kommunen zur Verfügung stellt. Der Beirat des entrums wird die Ergebnisse der Modellprojekte diskutieren und unter
Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes in Empfehlungen zusammenfassen. So können auf wissenschaftlich fundierter Grundlage soziale Frühwarnsysteme und frühe Hilfen zum besseren Schutz gefährdeter Kinder in ganz Deutschland aufgebaut werden.
Die Mitglieder des Beirates sind Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Fachdisziplinen wie Kinder-, Familien-, Bindungs-, Gesundheits-, und Armutsforschung, Sozialpädiatrie, Familienrecht und Forschung zu häuslicher
Gewalt. Berufen wurden:
- Prof. Dr. Johann Behrens, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Medizinische Fakultät, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
- Prof. Dr. Wolfgang Böttcher, Universität Münster, Institut für Erziehungswissenschaft
- Prof. Dr. Manfred Cierpka, Universitätsklinikum Heidelberg, Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung, und Familientherapie
- Prof. Dr. Jörg Fegert, Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
- Prof. Dr. Peter Franzkowiak, Fachhochschule Koblenz, Fachbereich Sozialwesen
- Prof. Dr. Carol Hagemann-White, Universität Osnabrück, Fachbereich 3 -Erziehungs- und Kulturwissenschaften
- Prof. Dr. Gerald Hüther, Georg-August-Universität Göttingen, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
- Prof. Dr. Michael Klein, Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Fachbereich Sozialwesen
- Prof. Dr. Christiane Ludwig-Körner, Fachhochschule Potsdam, FB Sozialwesen Dr. Thomas Meysen, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V.
- Prof. Dr. Mechthild Papousek, Ludwig-Maximilians-Universität München (emeritiert)
- Prof. Dr. Franz Peterander, Ludwig-Maximilians-Universität München, Fakultät für Psychologie und Pädagogik
- Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e. V.
- Prof. Dr. Reinhold Schone, Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen
- Prof. Dr. Beate Schücking, Fachhochschule Osnabrück, FB Gesundheitswissenschaften, Fachgebiet Gesundheits- und Krankheitslehre, Psychosomatik
- Prof. Dr. Gerhard J. Suess, HAW Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales
- Prof. Dr. Ute Thyen, Universitätsklinikum Lübeck,Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
- PD Dr. Haci-Halil Uslucan, Universität Potsdam, Institut für Psychologie
- Prof. Dr. Sabine Walper, Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung