Tipps für Auswanderer

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Kinder Verwahrlosung in Deutschland heute

November 16, 2007 · Kommentar schreiben

ZahnlückeZu, ich meine fast schon „prähistorischen“ Zeiten, als Polizisten noch Respektspersonen waren, Schüler aufstanden wenn der Lehrer das Klassenzimmer betrat, dieser natürlich einen Anzug mit dazugehöriger Krawatte trug, zu Zeiten, als Tante Frieda noch immer ½ Pfund Bohnenkaffe zum Sonntagsbesuch mitbrachte und wir Kinder von ihr eine Tafel Schokolade bekamen, Mitte der 60’ Jahre, zu diesen Zeiten war lediglich jedes 75te Kind auf Zahlung von Sozialhilfe angewiesen.

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Kategorien: Auswandern · Deutschland · Studium · Wirtschaft
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Dengue Fieber Virusinfektionen in Paraguay

Januar 25, 2007 · Kommentar schreiben

Nachdem bereits zwei Patienten an Dengue gestorben sind, ist das Gesundheitsministerium in Alarmbereitschaft versetzt worden. Gleichzeitig gaben die Gesundheitsbehörden zu, dass das Land auf eine Epidemie nicht genügend vorbereitet sei. Bereits jetzt seien die Krankenhäuser überfüllt. Viele Menschen würden allerdings überreagieren und ohne Grund einen Arzt aufsuchen. Inzwischen wurden die Massnahmen zur Bekämpfung der Überträgermücke Aedys Ägypti verstärkt. Vorbeugungsmaßnahmen sind bisher die einzige Möglichkeit das Dengue-Fieber zu bekämpfen.

In kurzer Zeit hat sich die Zahl der Patienten, die zum zweiten mal an Dengue erkrankt sind, um das doppelte angestiegen. Wie der Direktor der Abteilung für Übertragbare Krankheiten in Paraguay mitteilte, stieg die Zahl der Patienten, die für das hemoragische Dengue-fieber anfällig sind, von 100 auf 200. Insgesamt wurden bisher 600 Dengue-Erkrankungen registriert.

In Paraguay traten zwischen August 1999 und April 2000 über 150.000 Fälle von Dengue-Fieber auf. Aus diesem Grund startete das paraguayische Ministerium für Öffentliche Gesundheit und Soziales mit Unterstützung von Bayer und in Zusammenarbeit mit Studenten die Verteilung von didaktischem Material in der Hauptstadt Paraguays. Darin wurden Vorbeugemaßnahmen erläutert. Die von Bayer zur Verfügung gestellten Materialien umfassten einen Fernsehspot, einen Radiospot, 10.000 Plakate, 25.000 Faltblätter, 50.000 Aufkleber und 100 T-Shirts. Sie wurden von einem interdisziplinären Team von paraguayischen Gestaltern und Experten nach pädagogischen Gesichtspunkten konzipiert.Dengue-Fieber ist eine gefährliche Tropenkrankheit. Sie verursacht Glieder- und Muskelschmerzen, Fieber sowie in schweren Fällen auch innere Blutungen. Im schlimmsten Fall kann die Krankheit tödlich enden. Das Krankheitsbild ist in vielen Ländern Süd- und Mittelamerikas, aber auch in Asien weit verbreitet. Das Denguefieber wird durch Stechmücken (Aedes aegypti) übertragen. Die wirksamsten Mittel zur Bekämpfung der Erkrankung, die in einigen lateinamerikanischen Ländern endemisch ist, sind Präventionskampagnen, in denen die Bevölkerung über grundlegende Hygienemaßnahmen aufgeklärt wird, die eine Verbreitung der Mücken verhindern.

Das Problem der Virusinfektion ist die Brutstätte, ca. 200 Meter um diese sind die Mücken aktiv. Die Brutstätten liegen aber nicht immer am Wasser jedoch nutzen die Stechmücken gerne auch ein achtlos
weggeworfener Jogurtbecher als Brutstätte!

Natürlich kann man sich im Haus gegen Mücken schützen, teilweise reicht chon der Deckenventilator oder die Klimaanlage aus. Aber die Gefahr entsteht eher unterwegs beim Spaziergang am See, in Parks oder von der Müllhalde vom Nachbarngründstück.

Ein Impfstoff wurde bereits in Wien entwickelt, aber bis jetzt nur an Mäusen erfolgreich getestet, Asiatische Wissenschaftler forschen auch an Impfstoffen und hoffen, dass es bald eine erfolgreiche Impfung für den Menschen gibt, immerhin infizieren sich pro Jahr ca. 60 bis 100 Millionen Menschen weltweit, ca. 3000 in Deutschland (meist Reisende in tropische Länder).

Das paraguayische Gesundheitsministerium hat die Kosten für Blutanalysen reduziert. Dadurch will man die Bevölkerung ermutigen, bei Verdacht auf Dengue unverzüglich eine analytische Blutuntersuchung durchführen zu lassen. Durch diese Maßnahme soll verhindert werden, dass die Krankheit zu spät erkannt wird.Nach der Reduzierung um 50 Prozent, kostet eine Blutuntersuchung in den staatlichen Krankenhäusern lediglich 6000 Guaranies (6000 Paraguayischer Guarani = 0.92309 Euro).

PS: Wechselkurse kann man ganz einfach hier >Wechselkursrechner< umrechnen .

Kategorien: Auswandern · Gesundheit · Paraguay · Südamerika · Umweltschutz

Biometrische Kontrollen für mehr Sicherheit

Dezember 2, 2006 · Kommentar schreiben

Die Migrationsbehörde wird künftig über ein Digitales System zur Kontrolle von Fingerabdrücken verfügen. Laut Ultimahora gehört Paraguay damit zu den ersten Ländern Südamerikas, die dieses neue biometrische Kontrollsystem anwenden werden. Am 2. Dezember werden koreanische Fachleute in Paraguay erwartet, um die Beamten der Migrationsbehörde in den richtigen Gebrauch der neuen Apparate zu einyuweisen. Wie Andrés Alcaráz, der Direktor der Finanzverwaltung der Migrationsbehörde, erklärte, sollen im Land 18 Kontrollposten und ein zentrales Überwachungsbüro eröffnet werden. Als erstes soll der Kontrollposten im Flughafen Silvio Pettirossi am 12. Dezember eröffnet werden. Die neue biometrische Technik, zu der Digitalkameras, Scanner und Fingerabdrücke mit farbloser Tinte gehören, wird zur Zeit weltweit in Flug- und Schiffhäfen eingesetzt. Ziel ist es, die Daten der Ein- und Ausreisen aller Visumspflichtigen vollständiger als bislang zu erfassen. Das System soll die Sicherheit für Bürger und Besucher erhöhen. Mit der Verwendung biometrischer Daten soll die Einreise illegaler Einwanderer oder von Extremisten mit möglichen Anschlagsplänen international verhindert werden. Die Informationen über Fingerabdrücke, Merkmale des Gesichts oder der Iris können technisch in Pässen, Visa und Aufenthaltsgenehmigungen gespeichert und beim Grenzübertritt abgefragt werden. Wie von der Direktion der paraguayischen Migrationsbehörde verlautet wurde, belaufen sich die Kosten für das biometrische System auf 1 Million Dollar.

Kategorien: Auswandern · Paraguay · Südamerika

Räuberische falsche Polizeibeamte in Paraguay

November 19, 2006 · Kommentar schreiben

In Alto Paraná treiben Banden falscher Polizisten ihr Unwesen. Laut Polizeiangaben tragen die Räuber bei ihren Überfällen Uniformen der Spezialeinheit GEO und sind schwer bewaffnet. Außerdem tragen sie Handschellen und Funkgeräte bei sich. Am vergangenen Sonntag überfielen sieben Männer den Inhaber einer Firma und erbeuteten Bargeld und Wertsachen im Wert von mehreren tausend Dollar. Dabei gingen sie äusserst brutal gegen ihre Opfer vor. Ein Tat-Verdächtiger wurde bereits festgenommen. Drei weitere Bandenmitglieder wurden identifiziert. Unter ihnen sei ein Polizeibeamter. Eine weitere Bande von 5 Verbrechern in Uniformen der National-Polizei treibt ebenfalls ihr Unwesen.

Verstoss gegen Fangverbot. – Die Staatsanwaltschaft hat die ersten illegal gefangenen Fische im Rahmen der Kontrollen während der Schonzeit beschlagnahmt. Auf der Fernstraße 7 im Departament Caaguazú wurden ein paraguayischer und ein brasilianischer Staatsangehöriger festgenommen, die 400 Kilogramm Fisch transportierten. Laut Aussagen der Festgenommenen stemme die Ware vom Stausee Yguazú und war für den Markt in Foz de Yguazú bestimmt. Staatsanwalt Alejandrino Rodríguez teilte mit, dass mehrere Fischer und Händler in den illegalen Handel verwickelt seien. Er kündigte noch strengere Kontrollen an.

Kategorien: Auswandern · Paraguay

Auswandern nach Paraguay – Erfahrungsbericht von einem der zurück will!

Oktober 13, 2006 · Kommentar schreiben

Asuncíon ist eine Millionenstadt. Alleine im Grossraum der Hauptstadt leben über 2 Millionen der knapp 5 Millionen Einwohner. Und Paraguay ist flächenmässig grösser als Deutschland. Viel Platz für jeden Einzelnen. Und eine herrliche Landschaft. Doch wo die Menschen zusammenleben, ist es vorbei mit der Herrlichkeit. Müll wohin man sieht. Und die Menschen leben mit ihm. Er gehört zum Alltag. Unzählige Tüten, Getränkedosen und andere Abfälle säumen die Strassen und Abwasserkanäle. Papierkörbe gibt es keine. Und so wird alles zu jeder Zeit und bei jeder Gelegenheit auf den Boden geworfen. Auch aus dem Auto oder Bus heraus – kein Problem für die mehrheitlich indigene Bevölkerung.
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Kategorien: Auswandern · Paraguay

Raus aus Deutschland – Deutsche zieht es zum Arbeiten ins Ausland

Oktober 6, 2006 · Kommentar schreiben

Die Deutschen arbeiten wohl nicht gern im eigenen Land: Immerhin mehr als ein Viertel der Beschäftigten würde am liebsten im Ausland beruflich tätig sein.

 

Als ähnlich unattraktiv empfinden die Franzosen das Arbeiten in ihrer Heimat: Mehr als 20 Prozent würden lieber heute als morgen die Koffer packen, um in anderen Ländern ihrem Job nachzukommen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage einer europäischen Jobbörse , die bei ca. 10000 Besuchern in acht Ländern Europas durchgeführt wurde.

Anders stellt sich die Situation in weiteren europäischen Ländern dar. Vor allem die skandinavischen Beschäftigten zeigen sich deutlich stärker heimatverbunden: Gerade einmal 6 Prozent der Norweger zieht es zum Arbeiten ins Ausland und nur 10 Prozent der Schweden würden viel lieber im Ausland arbeiten.

Kategorien: Auswandern