Tipps für Auswanderer

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Schülerdemonstration gegen Dengue

März 29, 2007 · Kommentar schreiben

SchuelerSchüler aus verschiedenen Schulen in Coronel Oviedo haben gestern für eine bessere Arbeit der departamentalen und munizipalen Autoritäten in Hinblick auf die Dengue-Epidemie demonstriert. Die Demonstration entstand nach dem Beerdigung der Mitschülerin Romina Zárate, die an den Folgen von Dengue gestorben war. Die Kundgebung war vor allem an den Gouverneur von Caaguazú, Enzo Cardozo und den Bürgermeister, Jorge Morales gerichtet. Diese sollten sich um mehr Säuberungsarbeiten in der Stadt kümmern. Wie eine Schülerin mitteilte, sei der Tod von Romina vor allem eine Folge der Vernachlässigung der Mediziner.
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Kategorien: Gesundheit · Paraguay
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Zunehmende Gewässerverschmutzung sorgt für Probleme

März 14, 2007 · Kommentar schreiben

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Autoritäten des Distrikts Paso Yobai und des Departamentes Guairá sind um den Erhalt ihrer Wasserläufe besorgt. Bewohner von Paso Yobai und umliegenden Ortschaften beklagen sich über allergische Reaktionen, wenn sie im Gasory-Bach baden. Dieser Bach fließt durch ein Gebiet, in dem sich seit geraumer Zeit Goldsucher aufhalten. Deren Abwässer fließen trotz der Errichtung von speziellen Teichen in den Bach, wodurch dieser sich rötlich färbt. Die General-Direktion für Umwelt-Sanierung, Digesa führte auf Drängen der Bevölkerung und lokaler Autoritäten eine Untersuchung des Wassers durch. Laut den Labor-Untersuchungen enthält der Bach einen hohen Prozentsatz an Quecksilber und einigen anderen Giftstoffen. Laut Angaben der Fachleute übersteigt die Menge an Fäkalstoffen den Grenzwert um das siebenfache. Die Verschmutzung der Bäche ist für die Bewohner der Gegend schon seit längerer Zeit Grund zur Sorge. Mit der Ankunft von Bergleute ist dieses Problem noch gewachsen. Außerdem werden immer häufiger große Ackerflächen mit Insektiziden besprüht und mehr Abwässer in die Flussläufe geleitet. Der Bürgermeister ovn Paso Yobai zeigte sich besorgt über diese Entwicklung. Die klaren Gewässer seien ein Wahrzeichen des Distrikts gewesen.

Kategorien: Gesundheit · Umweltschutz

Dengue Fieber Virusinfektionen in Paraguay

Januar 25, 2007 · Kommentar schreiben

Nachdem bereits zwei Patienten an Dengue gestorben sind, ist das Gesundheitsministerium in Alarmbereitschaft versetzt worden. Gleichzeitig gaben die Gesundheitsbehörden zu, dass das Land auf eine Epidemie nicht genügend vorbereitet sei. Bereits jetzt seien die Krankenhäuser überfüllt. Viele Menschen würden allerdings überreagieren und ohne Grund einen Arzt aufsuchen. Inzwischen wurden die Massnahmen zur Bekämpfung der Überträgermücke Aedys Ägypti verstärkt. Vorbeugungsmaßnahmen sind bisher die einzige Möglichkeit das Dengue-Fieber zu bekämpfen.

In kurzer Zeit hat sich die Zahl der Patienten, die zum zweiten mal an Dengue erkrankt sind, um das doppelte angestiegen. Wie der Direktor der Abteilung für Übertragbare Krankheiten in Paraguay mitteilte, stieg die Zahl der Patienten, die für das hemoragische Dengue-fieber anfällig sind, von 100 auf 200. Insgesamt wurden bisher 600 Dengue-Erkrankungen registriert.

In Paraguay traten zwischen August 1999 und April 2000 über 150.000 Fälle von Dengue-Fieber auf. Aus diesem Grund startete das paraguayische Ministerium für Öffentliche Gesundheit und Soziales mit Unterstützung von Bayer und in Zusammenarbeit mit Studenten die Verteilung von didaktischem Material in der Hauptstadt Paraguays. Darin wurden Vorbeugemaßnahmen erläutert. Die von Bayer zur Verfügung gestellten Materialien umfassten einen Fernsehspot, einen Radiospot, 10.000 Plakate, 25.000 Faltblätter, 50.000 Aufkleber und 100 T-Shirts. Sie wurden von einem interdisziplinären Team von paraguayischen Gestaltern und Experten nach pädagogischen Gesichtspunkten konzipiert.Dengue-Fieber ist eine gefährliche Tropenkrankheit. Sie verursacht Glieder- und Muskelschmerzen, Fieber sowie in schweren Fällen auch innere Blutungen. Im schlimmsten Fall kann die Krankheit tödlich enden. Das Krankheitsbild ist in vielen Ländern Süd- und Mittelamerikas, aber auch in Asien weit verbreitet. Das Denguefieber wird durch Stechmücken (Aedes aegypti) übertragen. Die wirksamsten Mittel zur Bekämpfung der Erkrankung, die in einigen lateinamerikanischen Ländern endemisch ist, sind Präventionskampagnen, in denen die Bevölkerung über grundlegende Hygienemaßnahmen aufgeklärt wird, die eine Verbreitung der Mücken verhindern.

Das Problem der Virusinfektion ist die Brutstätte, ca. 200 Meter um diese sind die Mücken aktiv. Die Brutstätten liegen aber nicht immer am Wasser jedoch nutzen die Stechmücken gerne auch ein achtlos
weggeworfener Jogurtbecher als Brutstätte!

Natürlich kann man sich im Haus gegen Mücken schützen, teilweise reicht chon der Deckenventilator oder die Klimaanlage aus. Aber die Gefahr entsteht eher unterwegs beim Spaziergang am See, in Parks oder von der Müllhalde vom Nachbarngründstück.

Ein Impfstoff wurde bereits in Wien entwickelt, aber bis jetzt nur an Mäusen erfolgreich getestet, Asiatische Wissenschaftler forschen auch an Impfstoffen und hoffen, dass es bald eine erfolgreiche Impfung für den Menschen gibt, immerhin infizieren sich pro Jahr ca. 60 bis 100 Millionen Menschen weltweit, ca. 3000 in Deutschland (meist Reisende in tropische Länder).

Das paraguayische Gesundheitsministerium hat die Kosten für Blutanalysen reduziert. Dadurch will man die Bevölkerung ermutigen, bei Verdacht auf Dengue unverzüglich eine analytische Blutuntersuchung durchführen zu lassen. Durch diese Maßnahme soll verhindert werden, dass die Krankheit zu spät erkannt wird.Nach der Reduzierung um 50 Prozent, kostet eine Blutuntersuchung in den staatlichen Krankenhäusern lediglich 6000 Guaranies (6000 Paraguayischer Guarani = 0.92309 Euro).

PS: Wechselkurse kann man ganz einfach hier >Wechselkursrechner< umrechnen .

Kategorien: Auswandern · Gesundheit · Paraguay · Südamerika · Umweltschutz

Schlimmer als der akute Schmerz sind jedoch die Narben

Dezember 6, 2006 · Kommentar schreiben

Autsch! Wenn die Kleinen hinfallen und sich ihre Gesichter weinend verziehen, leiden Eltern mit. Schlimmer als der akute Schmerz sind jedoch die Narben, die sich bei tieferen Verletzungen als Folge der natürlichen Wundheilung bilden. Denn die Striemen können sich auch nach Jahren noch als rote, dicke Linien auf der Haut abzeichnen. Das muss jedoch nicht sein. Wer von Beginn an regelmäßig ein Narben-Gel wie etwa Dermatix (Apotheke) aufträgt, kann dem entgegenwirken. Die Veränderungen zeigen sich bald: Die Narben werden flacher, weicher und verblassen mit der Zeit. Auch Juckreiz und andere Beschwerden wie Spannungsgefühl und Druckschmerz lassen nach. Während der Behandlung dürfen die Kids übrigens nach Herzenslust herumtollen, denn das Silikon-Gel macht jede Bewegung mit. Es lässt sich dünnflüssig verstreichen und ist deshalb so ergiebig, dass der Tubeninhalt für mehrere Monate reicht.

Kategorien: Gesundheit